Die Technologie der Lasertexturierung ersetzt nicht nur immer mehr die herkömmlichen Verfahren wie Ätzen, Strahlen oder Erodieren, sondern birgt vielmehr ganz neue Möglichkeiten. Mithilfe modernster Lasertechnik und Lasertextur entwickeln wir regelmäßig neue Oberflächen, die insbesondere neue Designmöglichkeiten eröffnen oder alleine aufgrund der eingesetzten, gelaserten Narbung die Bauteilqualität deutlich verbessern.
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Lasertextur ersetzt Ätznarbung

Qualitätsschwankungen und lange Bearbeitungszeiten bei Ätznarbungen gehören der Vergangenheit an. Mit unserer modernen Lasertechnik können alle Ätznarbungen absolut identisch reproduziert werden, sodass ein einheitliches Erscheinungsbild bei immer gleichbleibendem Glanzgrad und konstanter Narbtiefe erzeugt wird.

Lichtauskoppelstrukturen für Lichtleiter

Dank der hohen Präzision der Lasertechnik in Verbindung mit volldigitalen Prozessen könnten sämtliche Lichtleiter im Fahrzeuginterieur bearbeitet werden. Dabei werden komplexe und kostenintensive Prismenkonturen nicht mehr benötigt. Die Lichtauskopplung findet lediglich durch spezielle Feinstrukturen statt, die stufenlos ansteigen, sodass ein sehr homogenes Lichtbild erzeugt werden kann. Gleichzeitig reduzieren sich die Werkzeugkosten deutlich!

Low-Gloss-Verfahren

Unterschiedliche Glanzgrade in Kunststoffteilen sind im Alltag keine Seltenheit. Amorphe Kunststoffe wie PC-ABS, ASA, POM, etc. glänzen deutlich stärker als bspw. PP. Ein hoher Qualitätseindruck entsteht jedoch nach aktuellem Trend erst durch matte Glanzgrade in Kunststoffteilen. Mit unseren speziellen Mikrostrukturen, die über jede Narbung gelegt werden können, kann der Glanzgrad stufenlos eingestellt werden. Damit ist es kinderleicht, auch in amorphen Kunststoffen einen geringen Glanzgrad (0,5-2,0 GE) zu erzielen; bspw. identisch zu PP.

Ultra-Low-Gloss-Verfahren

Mit unserem Ultra-Low-Gloss-Verfahren können alle Kunststoffe (spezifischer Glanzgrad abhängig von Granulat, Spritzgießparametern, etc.) mit einer speziellen Feinstruktur (zzgl. Mikrostruktur) immens matt realisiert werden. (Bspw. PMMA Glanzgrad 0,4 GE, PPT-GF20 Glanzgrad 0,1 GE, etc.) Dadurch können Lackierprozesse an Defrosterblenden, Head-Up-Displays, Streulichtblenden, Lautsprechergitter, u.v.m. ersetzt werden. Außerdem können Reflexion bspw. in der Windschutzscheibe auf ein Minimum reduziert werden. Der Glanzgrad des Kunststoffteils ist somit werkzeugfallend matter als matt lackiert.

Eliminierung von Glanzstellen

Glanzstellen aufgrund von Wandstärkensprüngen, Rippen oder Temperierungsproblemen schaden dem Qualitätseindruck von genarbten Oberflächen deutlich und sind insbesondere bei A-Sichtflächen völlig inakzeptabel. Diese Glanzstellen sind oftmals bei geätzten Oberflächen sichtbar. Dank modernster Lasertechnik können diese Oberflächenmängel komplett eliminiert oder stark reduziert (abhängig von der Narbung) werden gem. oben dargestelltem Bild. Bild links: Glanzstelle in geätzter Feinstruktur; Bild rechts: Eliminierte Glanzstelle bei gelaserter Feinstruktur in identischem Werkzeug (Ätznarbung wurde zuvor auspoliert)

Hohe Detailtreue von Ledernarbungen

Mit speziellen Techniken kann eine Ledernarbung identisch zur Kaschierfolie in unserem Designzentrum entwickelt werden. Dank der hohen Präzision der Laseranlagen kann somit jedes Detail in die Spritzgießform lasertexturiert werden, sodass genarbte Kunststoffteile nahezu identisch zu kaschierten Bauteilen aussehen. Der Detailheitsgrad einer lasertexturiereten Ledernarbung ist um ein Vielfaches höher als bei geätzten Oberflächen.

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